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Rosenmontagsball 2014 - Der Rückblick

 

Rosenmontag in der Otterbachhalle – seit Jahren neben dem Straßenumzug am Dienstag die Institution der Fastnachtskampagne in Oberotterbach. Auch im Jahr 2014 lud der Sportverein Oberotterbach wieder zu seiner närrischen Veranstaltung ein. Traditionell fand der Kartenvorverkauf am Sonntagmorgen vor der Faschingswoche statt. Dieses Jahr allerdings integrierte der SVO den Kartenverkauf in ein gemütliches Weißwurstfrühstück im Sportheim. Anstelle im Freien in der Warteschlange zu stehen, konnte man so die Zeit nutzen, bei Weizenbier und „Brezn“ ein Pläuschchen zu halten. Diese Neuerung kam bei den meisten Gästen gut an und wird sicherlich beibehalten werden. Musikalisch waren an diesem Abend, wie bereits im letzten Jahr, Franz Roth & Franky verantwortlich, die schon vor Programmbeginn die Tanzfläche füllten. Trotz großem Engagement in Sachen Fastnachtsumzug Bad Bergzabern und damit verbundener zeitlicher Auslastung, fand auch unser Moderator Reiner Schmidt wieder den Weg zur Otterbachhalle, um die Gäste durch das Programm zu führen. An dieser Stelle schon ein großes Dankeschön dafür! Um für das leibliche Wohl zu sorgen, hatte Pino die Pforten zu seiner Gaststätte „Zur Guttenburg“ geöffnet und sorgte für Speis und Trank.

Uwe Wolf eröffnete im Namen der Vorstandschaft mit einer kurzen Begrüßung das offizielle Programm. Diese verpackte er geschickt in Reime, sodass man hier eigentlich schon von einer kleinen Büttenrede hätte sprechen können.  Danach übergab er den Abend an Reiner.

Mit dem Einmarsch der Grünen Garde der KG Hameckia bot der Abend direkt einen professionellen Auftakt. Die von Vanessa Becker, Stefanie Prause und Marion Nerding trainierten Gardemädchen heizten dem Publikum mit einem klassischen Gardetanz ein. Im nach der nächsten Tanzrunde folgenden Programmpunkt, dem „Freaky Dance“ der Strangers, gesellten sich den jungen Damen der Grünen Garde noch zwei Herren hinzu. Kostümiert im Stil der 50er-Jahre performte die Gruppe einen Schautanz. Danach hatten „Rusty & Pearl“ vom Starlight-Express die Bühne für sich. Vanessa Müller und Simon Letzelder, die dem Otterbacher Publikum noch aus 2013 als talentierter Nachwuchs des KV Schönau in Erinnerung geblieben sein dürften, nahmen bei Ihrem Auftritt kein Blatt vor den Mund und feuerten „rakentenwürdige“ Dialoge in die Halle.  Weniger professionell ging es beim  zweiten Auftritt der Schönauer Karnevalisten zu – allerdings nur in Ihrem Stück „Hollywood von gestern“. Die Showgruppe sollte am Film-(Head-)Set unter Regie Manuel Bauers eine Mordszene drehen. Allerdings interpretierten die Akteure die Regieanweisungen nicht so ganz korrekt – zur Freude des Publikums.

Die zwischen den Auftritten stattfindenden Tanzrunden wurden sehr gut angenommen. Franz und Franky hatten stets eine vollbesetzte Tanzfläche. Neben mehreren Polonaisen wurden auch noch andere, gemeinschaftliche Tanzformationen ausgeübt. Neben Programm und Tanz verschaffte man dem Publikum auch immer wieder kleinere Pausen, die zur Erholung oder Nahrungsaufnahme genutzt werden konnten.

Den zweiten Teil des Abends eröffneten die Schaumschläger der KG Hameckia. Die Narren um Sitzungspräsident Dirk Nerding hatte auch in diesem Jahr der Teilnahme am Otterbacher Rosenmontagsball zugestimmt und zahlreiche Unterstützung im Gepäck. Für Ihren Auftritt hatten sie allerdings nicht ihr komplettes Equipment im Gepäck. Fünf Männer teilten sich nur vier Trompeten, mit dem Resultat, dass einer von Ihnen alle Hände (und Füße) voll zu tun hatte. Die beiden seitlich positionierten Tubas untermalten das Musikstück mit tiefen Tönen.

Mit dem vorletzten Auftritt stand auch zum ersten Mal an diesem Abend eine „heimische“ Mannschaft auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Die Zwitschertritschen (oder Weibsleit Oberotterbach) heizten dem Publikum zu später Stunde nochmal so richtig ein. Verkleidet als schrille Vögel mit neonfarbenen Federn traten die Tritschen vor schwarzem Vorhang und in abgedunkelter Halle im Schwarzlicht auf, was die Vögel so richtig zum Strahlen brachte. Ihr Tanz zu einem Medley verschiedener Musikstücke war der Hit und wurde vom Publikum schon während dem Auftritt mit tosendem Applaus und zustimmenden Pfiffen belohnt. Der traditionell letzte Programmpunkt stemmte auch 2014 wieder das Männerballett des SVO. Flankiert von zwei Bananen trat die 13-köpfige Truppe in diesem Jahr als „Samba Wamba Boys“, einem dreiteiligem Stück, vor das heimische Publikum. Auf Blechtrommel leiteten einige „Kurzgeratene“ das Stück ein, bevor die ebenso schrill gekleideten wie grazilen Sambatänzerinnen die Bühne betraten. Danach gehörte die Bühne den Bananen samt Baum, ehe die Sambatänzerinnen erneut die Bühne betraten – diesmal in durchsichtigem Nachtgewand und mit im Schwarzlicht leuchtender, weißer Damen-Unterbekleidung. Bei allen drei Akten stand die rhythmische Bewegung im Vordergrund – was den Akteuren zweifelsfrei ansehnlich gelang. Abschließend durften Franz und Franky noch einmal die Halle rocken. Kaum jemand blieb auf seinem Stuhl sitzen und die wenigsten verließen ihn deswegen, weil sie nach Hause gehen wollten.

Am Ende des Abends blieb die Erkenntnis, dass der SVO abermals auf eine gelungene Veranstaltung der 5. Jahreszeit zurückblicken kann. Akteure und Publikum waren an diesem Abend wieder einmal sehr gut, jeder hatte Spaß und einen schönen Abend. Hierfür ist allerdings viel Arbeit im Vorfeld erforderlich – beim SVO wie auch den auftretenden Gruppen aus Schönau, Bad Bergzabern und Oberotterbach. Daher möchte sich die Vorstandschaft recht herzlich bei allen Teilnehmern, Helfern, Musikern, Moderatoren und  Gästen des Abends bedanken, die gemeinschaftlich einen so gelungen Abend erst möglich machen. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr! Helau!

 

 

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